Vom Auszubildenden zum Teammanager: Simons Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing

Philine

Veröffentlicht:

Kategorie: Allgemein

7 Min. Lesezeit
Auszubildender Simon mit Prokurist Marc Bündgen und Ausbildungsleiterin Heike Teulings

Kaufmann/-frau für Dialogmarketing: Vom Auszubildenden zum Teammanager

Simon hat bei impacx eine Bilderbuchlaufbahn hingelegt. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing bewarb er sich intern als Teammanager in Ausbildung. Und: Es hat geklappt. Seitdem ist Simon als Teammanager bei impacx im Einsatz. Simon blickt zurück auf seine Ausbildungszeit und nimmt uns mit auf seine Reise durch die einzelnen Ausbildungsstationen.

Wie sah Deine Ausbildungssuche aus?  

Noch während meiner Zeit am Berufskolleg Kleve und meines Fachabiturs im Bereich Wirtschaft und Verwaltung startete ich mit der Ausbildungssuche. Ich interessierte mich sehr für einen kaufmännischen Ausbildungsberuf, bin jedoch zunächst nicht fündig geworden. Durch die Empfehlung einer ehemaligen Mitarbeiterin bin ich auf den noch eher unbekannten Ausbildungsberuf „Kaufmann bzw. Kauffrau für Dialogmarketing” aufmerksam geworden. Da impacx (vorher: tel-inform) zu diesem Zeitpunkt auch mehrere Ausbildungsstellen ausgeschrieben hatte, bewarb ich mich.  Nach der Einladung zum Vorstellungsgespräch und einem Unternehmensrundgang konnte ich glücklicherweise auch schon kurz darauf meinen Vertrag für die 3-jährige Ausbildung unterschreiben. Somit begann ich am 01. August 2018 meine Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing. 

Wie wird Schule und Praxis in der Ausbildung miteinander verknüpft? 

Wie jede Ausbildung setzte sich auch meine Ausbildung aus Theorie und Praxis zusammen. In den ersten zwei Ausbildungsjahren bin ich zwei Schultage pro Woche zum Berufskolleg Kleve gefahren, im letzten Ausbildungsjahr war es nur noch ein Schultag pro Woche. An den übrigen Wochentagen wurde ich in verschiedenen Abteilungen und Teams auf die vielfältigen Aufgaben meiner Ausbildung im Betrieb vorbereitet.  

Das in der Schule erlernte theoretische Wissen kann zu einem großen Teil im Ausbildungsbetrieb angewendet werden. Die Themen werden in den einzelnen Fächern (Kommunikation, Projektmanagement, Wirtschaft- und Sozialkunde, sowie Deutsch und Englisch) vermittelt. Eine Zwischenprüfung findet zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres in Form einer Multiple-Choice-Klausur statt. Die schriftliche Abschlussprüfung etwa zwei Monate vor Ausbildungsende. An zwei separaten Tagen werden die Prüfungen Kommunikation und Wirtschaft und Soziales (beide in Multiple-Choice) und Projekt-Management (schriftlich) geschrieben. Die mündliche Abschlussprüfung markiert das Ausbildungsende. Inhalt ist ein Vertriebsgespräch, worin es darum geht einen Auftraggeber für sein Unternehmen zu gewinnen.  

Welche Ausbildungsstationen warteten auf Dich?  

Innerhalb der verschiedenen Projekte lernt der Azubi an der Seite des Teammanagers, der für die operativen Mitarbeiter verantwortlich ist, die Bereiche Projektsteuerung und Teamführung kennen. Während bei der Projektsteuerung Wissen und theoretische Kenntnisse von entscheidender Rolle sind, ist es bei der Teamführung wichtig, ein Gefühl für das richtige Einsetzen von Gesprächstechniken zu entwickeln.  

Empfang 

Zum Start meiner Ausbildung wurde ich am Empfang des Unternehmens eingesetzt. In der Regel beginnt jeder Azubi zuerst am Empfang. Denn dort kann man das Unternehmen und die Mitarbeiter am schnellsten kennenlernen. Das Aufgabenfeld ist breit gefächert und umfasst unter anderem das Bearbeiten der Ein- und Ausgangspost, die Begrüßung von Gästen, die Terminvereinbarung von Vorstellungsgesprächen und weitere Verwaltungsaufgaben. 

Nach vier Wochen intensiver Einarbeitung und Kennenlern-Phase begann für mich dann auch die Berufsschulzeit. Parallel dazu war ich für zwei weitere Monate unter Anleitung meiner Ausbildungsleiterin Heike Teulings mit verschiedenen Verwaltungsaufgaben im Empfangsbereich beschäftigt.  

Back-Office BSC  

Anschließend bin ich in den damaligen Back-Office Bereich des Business Service Classic (BSC) gewechselt. Der sogenannte BSC (heute: DTS) wickelt den klassischen Telefon- und Sekretariatsservice für über 350 Auftraggeber aus unterschiedlichen Branchen ab. Das Back-Office hat seinerzeit alle Inbound-Projekte bzw. Auftraggeber betreut. Hauptaufgabe in diesen Bereich war es für mich Reportings zu erstellen. Eines meiner Projekte war es auch einen neuen Schichtplan für den gesamten BSC sowie für einen weiteren Projektbereich zu entwickeln. Der Plan wurde nach Fertigstellung sogar direkt angewandt und im Laufe der Zeit unter anderem durch mich optimiert. Bis zur Umstellung auf das Planungseinsatztool „Verint” war dieser Schichtplan vorgesehen.  

Ergonomique  

Während meiner Ausbildungszeit fand ein umfassender Umstrukturierungsprozess innerhalb des Unternehmens statt. Die Projekt- und Teamstruktur wurde neu aufgestellt und auch die Zusammenarbeit unter den Teams wurde agiler. Als die ersten Veränderungen sichtbar wurden, bin ich fest in das Outbound Team von Ergonomique gewechselt, obwohl ich zwei Wochen zuvor bereits einige Aufgaben übernehmen durfte.  

Zum Ausbildungsinhalt zählte, den Arbeitstag eins Teammanagers kennenzulernen. Nachdem ich die Aufgaben fast vollständig beherrschte, kam eine neue Aufgabe auf mich zu. Ich durfte für etwa sechs Wochen die Teamleitung übernehmen. Unterstützung erhielt ich vom zuständigen Kundenmanager. In diesen sechs Wochen konnte ich sehr viel Erfahrung mitnehmen, was die Projektsteuerung, aber auch teilweise die Teamführung betrifft.  

Währenddessen lief der Umstrukturierungsprozess weiter an. Die Aufteilung der Führungskräfte in „Agile Teams“ erfolgte, was schnellere und effektivere Arbeit ermöglichte. Ein Beispiel hierfür war die Zusammensetzung eines zentralen Qualitäts- und Controllings Bereich, bestehend aus dem ehemaligen Back-Office der verschiedenen Abteilungen. Die Projektstruktur des BSC wurde ebenfalls überarbeitet. Somit gab es fortan zwei Projektbereiche, die für die Inbound-Projekte zuständig waren. Zum einen den Professional Services Bereich (kurz: PS) und den Business Service Classic (kurz: BSC, heute: DTS). Während der BSC weiterhin den klassischen Telefonservice für viele kleine und mittelständische Auftraggeber abwickelt, sind im PS Bereich überwiegend größere Potenzialkunden mit einem vielfältigeren Kundenservice-Bedarf angesiedelt.  

Vodafone  

Nachdem ich schließlich in eines unserer größten Projekte eines Mobilfunkdienstleisters gekommen bin, habe ich persönlich auch die ersten Änderungen des Prozesses gemerkt. In dieser Zeit konnte ich den zuständigen Kundenmanager begleiten, aber auch Quality-Maßnahmen vornehmen. Mit dem Mobilfunkteam waren wir außerdem auf einem Bowling-Event, kurz bevor die Coronakrise begonnen hat. Ich war noch für zwei Wochen im Projekt eingeplant. In diesen zwei Wochen änderte sich jedoch sehr viel. Es wurden erste Konzepte für Home Office geschaffen und ein Krisenstab eingerichtet, um die Auswirkungen der Pandemie für unser Unternehmen zu managen. 

Quality & Controlling

Nachdem ich jedoch auch die Möglichkeit zum Home Office in Anspruch nehmen konnte, konnte ich das Team Qualität & Controlling unterstützen. Im Bereich Qualität und Controlling lernt der Auszubildende vor allem Statistiken und Reportings mit Hilfe von Excel und weiterer Branchensoftware zu erstellen. In dieser Zeit lernt man die verschiedenen Möglichkeiten die Excel bietet näher kennen und es ergeben sich logische Zusammenhänge zu operativen Tätigkeiten. 

Ich konnte zwar aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie nicht komplett ausgelastet werden, aber durch meine Erfahrung im damaligen BSC-Back-Office trotzdem einige Aufgaben übernehmen. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit, auf die neue Technik Data-Warehouse und Power-BI einzugehen. Jedoch konnte ich dies einige Monate später, als sich die Pandemie-Lage etwas verbesserte, nachholen. Da ich in der Zwischenzeit einen Antrag auf Verkürzung gestellt habe und meine restliche Ausbildungszeit nur noch ein halbes Jahr betrug, wurde der Zeitraum der letzten Abteilungen gekürzt.  

HR  

In der Personalabteilung ist der Auszubildende Teil des kompletten Bewerbungsprozesses. Er nimmt an Vorstellungsgesprächen und Vertragsunterschriften teil. Darüber hinaus erhält der Azubi Einblicke in den Bereich Lohnabrechnung und übernimmt Tätigkeiten wie die Pflege des Zeiterfassungssystems. Obwohl ich nur einen Monat in der Personalabteilung gewesen bin, konnte ich trotzdem viele verschiedene Aufgaben kennenlernen. Dazu gehört neben vielen Vorstellungsgesprächen auch eine Gerichtsverhandlung zu einer Kündigung.  

Akademie 

Die Akademie übernimmt die interne Weiterbildung und Förderung der Mitarbeiter. Sie bietet unterschiedliche Workshops, Lernformate und Wissensvermittlung an und unterstützt die operativen Projekte in der Schulung der Mitarbeiter. Als ich dann in den folgenden zwei Monaten die Akademie unterstützen konnte, habe ich an allen Onboardings (Einführungsveranstaltungen für neue Mitarbeiter) teilnehmen können. Hierfür habe ich auch die alte PowerPoint-Präsentation in das Präsentationsprogramm „Prezi” übernommen. Zum Ende der zwei Monate standen meine schriftlichen Abschlussprüfungen an. Die Ergebnisse sollte ich im Dezember erhalten. Während meiner Zeit in der Akademie hatte ich immer wieder Zeit, mich auch auf meine Prüfungen vorzubereiten.  

Marketing, PR & Vertrieb 

In dem Agilen Team Marketing, PR & Vertrieb habe ich meine letzte Ausbildungsstation verbracht. Wie der Teamname verrät, warteten dort sehr vielfältige Aufgaben auf mich, weil das Team auch viele Schnittstellenfunktionen zu anderen Unternehmensbereichen wie zum Beispiel der Geschäftsführung, Personal oder Akademie übernimmt.  

Zudem beschäftigte sich das Team Marketing & PR vor allem mit der strategischen Neuausrichtung der Unternehmensmarke und dem Aufbau einer Online Marketing Strategie für die neu aufgesetzte tel-inform App. So durfte ich die diversen App-Tests begleiten und an einer neuen Unternehmenspräsentation arbeiten. 

Neben den Aufgaben im Marketing nimmt der Auszubildende auf Vertriebsseite auch an Terminen mit potentiellen Kunden/Auftraggebern teil, was auch zur Vorbereitung auf die mündliche Abschlussprüfung in der Schule dient und sehr hilfreich ist. Außerdem konnte ich von Vertriebsseite an einem spannenden Thema bezüglich Amazon-Händler unterstützen.  

Welche Perspektive habe ich nach Abschluss meiner Ausbildung? 

In den 2,5 Jahren meiner Ausbildung habe ich sehr viel Wissen mitnehmen können, aber mich auch persönlich weiterentwickeln können. Nach der Ausbildung ist der Auszubildende auf Führungsaufgaben im Unternehmen vorbereitet und kann zudem eine Weiterbildung in verschiedenen Bereichen anstreben, um sich spezifisch auf einen Bereich zu konzentrieren. 

Du möchtest auch eine Ausbildung bei impacx absolvieren? Dann schau Dich doch auf unserer Karriereseite für unsere Nachwuchstalente um. Wir freuen uns auf Dich!

Philine
Über die Autor:in: Philine

Philine ist Head Of Marketing & PR. Kommunikation ist ihre Leidenschaft. Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin liebt den Blick hinter die Kulissen. Die Arbeit in der PR-Agentur hat ihr gezeigt: Egal ob Fachtext, Blogbeitrag, Social Media Posting oder Videobotschaft: Auf die Zielgruppe kommt es an!

Das könnte Sie auch interessieren

tel-inform und impacx design in einem Bild
Allgemein Unser Unternehmen

Sarah Schnucklake

Neues Außen = Neues Innen?

impacx-Gebäudefoto von oben
Allgemein Unser Unternehmen

Philine

Aus tel-inform wird impacx: Klever Familienunternehmen erfindet sich neu

Allgemein Unser Unternehmen

Philine

Akademie-Angebot: Unser Online Learning Management System IOLA